- - Q2 bringt keine grossen Major Releases, aber hilfreiche Optimierungen für den Alltag.
- - KI-basierte Video-Zusammenfassungen erleichtern Rückblicke und Dokumentation.
- - Unternehmensbranding kann jetzt auch in Reactions integriert werden.
- - Miracast ermöglicht kabelloses, schnelles Präsentieren in Teams Rooms.
- - Teams respektiert den Windows-Nicht-stören-Modus. Perfekt für Fokuszeiten.
- - Copy-&-Paste unterstützt interaktive Inhalte zuverlässiger.
- - Mac‑Nutzer profitieren von einem verbesserten Kontowechsel.
Die neuesten Microsoft Teams Updates im Überblick – Q2 2026
Während Microsoft Teams im ersten Quartal 2026 einige grössere Fortschritte gemacht hat, fällt das zweite Quartal vergleichsweise ruhig aus. Keine Major Releases, keine radikalen Neuerungen, dafür eine Reihe kleiner, aber äusserst praktischer Verbesserungen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.
Gerade solche inkrementellen Updates machen Teams im täglichen Einsatz effizienter, konsistenter und benutzerfreundlicher. Wir zeigen dir, welche Neuerungen besonders relevant sind.
KI-gestützte Video-Zusammenfassungen
Das neue AI Video Recap erstellt automatisch eine narrative Video-Zusammenfassung aus aufgezeichneten Teams-Meetings. Die KI erkennt wichtige Momente, extrahiert Schlüsselaussagen und generiert kurze Clips, die den roten Faden eines Gesprächs sichtbar machen. Besonders hilfreich für Mitarbeitende, die ein Meeting verpasst haben oder schnell nacharbeiten müssen.
Nutzen Sie Video-Recaps, um Meetings in grösseren Teams effizienter zugänglich zu machen. Wir empfehlen, gemeinsam mit Fachabteilungen Richtlinien zu definieren, wann Meetings aufgezeichnet und automatisch zusammengefasst werden sollen. z. B. Projekt-Weeklys, Wissensaustausch oder Onboardings.
Branded Meeting Reactions
Wir empfehlen, gemeinsam mit Marketing oder HR ein kleines Icon-Set zu entwickeln, das Humor und Corporate Identity verbindet. Für mehr Identifikation und Engagement in virtuellen Meetings.
Miracast-Unterstützung in Teams Rooms
Teams Rooms auf Windows unterstützen neu Miracast. Eine besonders einfache Möglichkeit, Inhalte kabellos und ohne Vorabkonfiguration zu teilen. Das Feature erleichtert spontane Meetings und Präsentationen erheblich, da Nutzer keine zusätzliche App oder Kabel benötigen.
Wie funktioniert Miracast mit Windows?
Miracast erstellt eine direkte Peer‑to‑Peer‑Verbindung zwischen deinem Windows-Gerät und dem Teams Room – ganz ohne WLAN, VPN oder Netzwerkzugriff. So teilst du deinen Bildschirm in wenigen Sekunden:
- Auf deinem Windows-Gerät Windows + K drücken
- Der Teams Room erscheint automatisch in der Geräteliste
- Raum auswählen
- Bildschirm wird sofort kabellos übertragen
Damit eignet sich Miracast ideal für Meetings mit spontanen Präsentationen, kurzfristigen Screen-Sharing-Bedürfnissen oder Gastvorträge. Ganz ohne Setup-Aufwand.
Dinotronic Empfehlung
- Fördert spontane Zusammenarbeit: Ideal für Ad-hoc-Meetings – keine Kabel, kein Umschalten.
- Hinweisschilder im Raum: Platziere einen kleinen Hinweis wie „Bildschirm teilen? Drücke Windows + K“. Die Nutzung steigt erfahrungsgemäss stark.
- Gerätekompatibilität prüfen: Nicht jedes ältere Windows-Gerät unterstützt Miracast – ein kurzer Check im Voraus schafft Klarheit.
- Perfekt für Gäste: Da keine Netzwerkanmeldung nötig ist, können externe Teilnehmer sofort loslegen.
Teams synchronisiert sich mit Windows nicht stören
Teams erkennt neu automatisch den „Nicht stören“-Modus von Windows. Wird DND (Do not disturb) aktiviert, pausiert auch Teams alle Benachrichtigungen. Perfekt für Fokusarbeit, Deep Work oder Präsentationen.
Wir raten Unternehmen, diese Funktion aktiv in Produktivitätstrainings einzubauen. Viele Mitarbeitende kennen DND gar nicht, dabei ist es eines der wirkungsvollsten Tools zur Reduzierung digitaler Ablenkungen.

Verbesserte Copy-&-Paste-Funktion für Nachrichten
Teams unterstützt nun auch beim Kopieren und Einfügen von Nachrichten die vollständige Struktur:
- @Mentions bleiben interaktiv
- Tags und Kontakte bleiben erhalten
- Inhalt fällt nur dann auf Plaintext zurück, wenn zwingend nötig
Das erleichtert das Weiterverarbeiten von Chats, z. B. in E‑Mails, Dokumentationen oder Serviceanfragen.
Ideal für Support‑ und Projektteams, die häufig Inhalte aus Chats weiterverwenden. Wir empfehlen, die neue Funktion in internen Best Practices aufzunehmen, um die Qualität der Dokumentation zu verbessern.
Natives Account Switching auf dem Mac
Mac-Nutzer können jetzt sehr einfach zwischen verschiedenen Konten und Mandanten wechseln. Direkt über native Bedienelemente in Dock und Menüleiste. Das spart Zeit und macht die Navigation deutlich einfacher.
Besonders hilfreich für User mit mehreren Mandate oder Consultants. Wir empfehlen, bei Mac-Nutzern einen kurzen Schulungshinweis zu platzieren. Die Funktion ist intuitiv, aber oft nicht sofort sichtbar.
Fazit
Auch wenn Microsoft Teams im Q2 2026 keine grossen, bahnbrechenden Neuerungen erhält, sind die vorgestellten Updates weit mehr als nur kleine Detailverbesserungen. Sie zeigen deutlich, wohin sich die Plattform entwickelt: mehr Einfachheit, mehr Effizienz und eine noch nahtlosere Integration in den täglichen Arbeitsablauf.
Von smarteren Meeting-Zusammenfassungen über mehr Branding-Möglichkeiten in virtuellen Meetings bis hin zu kabellosen Präsentationen via Miracast. Microsoft optimiert Teams dort, wo es im Alltag wirklich zählt. Genau diese „kleinen“ Features machen für Anwenderinnen und Anwender oft den grössten Unterschied: weniger Klicks, weniger Reibungspunkte, mehr Flow.
👉 Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und erfahren Sie, wie Sie Microsoft Teams optimal für Ihr Unternehmen einsetzen können.
Microsoft fährt im Q2 auf Stabilität und Detailverbesserungen. Viele grosse Features wurden bereits im Q1 ausgerollt oder folgen in der zweiten Jahreshälfte.
Ja, je nach Funktionsumfang können Copilot-Lizenzen notwendig sein.
Dies erfolgt über den Teams Admin Center Bereich. Adminrechte sind notwendig.
Nein, das Gerät muss Miracast unterstützen.
Nur wenn das Ziel interaktive Inhalte nicht unterstützt. Ansonsten bleiben @Mentions vollständig erhalten.
Nein, es ist standardmässig aktiviert und wird im Dock bzw. der Menüleiste angezeigt.
Unser Experte für Microsoft Teams
Nico Schwerzmann ist Microsoft-Teams-Spezialist bei Dinotronic und begleitet Unternehmen täglich bei der Einführung, Optimierung und sicheren Nutzung moderner Kollaborationslösungen. Sein Fokus liegt darauf, neue Funktionen nicht nur technisch korrekt umzusetzen, sondern deren konkreten Nutzen für den Arbeitsalltag verständlich aufzuzeigen. Durch seine enge Praxisnähe und sein tiefes Verständnis für KMU-Anforderungen verbindet er Microsoft-Updates mit klaren Empfehlungen zu Sicherheit, Governance und effizienter Zusammenarbeit. Seine Beiträge helfen Entscheidern und Anwendern gleichermassen, Microsoft Teams nachhaltig und zukunftssicher einzusetzen.